GEMEINDE NOBITZ

Leipzig - Altenburg AIRPORT

 Betreiber:

Flugplatz Altenburg-Nobitz GmbH
04603 Nobitz
Tel.: 03447/5900
Tel. Tower: 03447/590150
Fax: 03447/590199

Internet: www.leipzig-altenburg-airport.de

Der mitteldeutsche Regionalflugplatz Leipzig-Altenburg AIRPORT liegt in einer aufstrebenden Wirtschaftsregion Westsachsens, Ostthüringens und des südlichen Sachsen-Anhalt. Die kommunale Flugplatzgesellschaft bietet damit für den Großraum Chemnitz, Zwickau, Gera, Altenburg und das südliche Leipzig einen Standortvorteil für Geschäftsreisende, Werkverkehr, Frachtabfertigung und den individuellen Flugverkehr.
Er befindet sich auf dem Territorium der Einheitsgemeinde Nobitz.
Der Flughafen ist über die B 180 und die B 95 gut erreichbar. Die flugtechnischen und meteorologischen Anlagen, ILS und eine Start- und Landebahn von 2095 m Länge erlauben problemlos Starts und Landungen von Flugzeugen bis zum Typ Boeing 737. Die Mitarbeiter sorgen für guten Service für Airlines und Passagiere.

Historisches

Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Flugstützpunkt an der Leina durch Leipziger Flugzeugfabriken zur Stationierung von Flugzeugen genutzt und es fanden Flugtage auf dem Exerzierplatz statt.

Die Herrichtung des Flugplatzes begann im Jahre 1916 als die Fliegerersatzabteilung nach Altenburg verlegt wurde. Ein Gelände von 110 ha wurde abgeholzt und planiert, Baracken errichtet und Flughallen errichtet, eine Kläranlage geschaffen und eine Straße nach Klausa gebaut.

Eine Fliegerschule siedelte sich an. In einem neu errichteten Werftgebäude wurden Flugzeuge vom Typ Albatros, DFW, Rumpler und Fokker zusammengebaut.

Zu Beginn der dreißiger Jahre erfolgte ein Ausbau des Flugplatzes als Folge des Wiederaufbaus der Luftstreitkräfte. Ein Bebauungsplan für den Fliegerhorst Leinawald lag vor. Auf Befehl Görings wurde 1936 die Fliegerhorstkommandantur neu aufgestellt. Der Ausbau des Flugplatzes begann. Es entstanden Start- und Landebahn, sieben Flugzeughallen, Werftanlagen, Prüfstände, Tankanlagen, Kontroll- und Ausbildungsgebäude, Funk-, Meß- und Wetterstation, Unterkünfte für Mannschaften und Offiziere, Casino und Sozialgebäude.

Von 1942 - 1945 wurden auf dem Flugplatz Lehrlinge im Flugzeugbau ausgebildet, eine Segelfliegerausbildung inbegriffen.      Am 14. April 1945 besetzte die 6. amerikanische Panzerarmee unter General R. W. Grow die Stadt Altenburg. Die 69. Reservekampftruppe unter Commander Lagrew erreichte den Flugplatz.

Am 1. Juli 1945 besetzte die Rote Armee den Flugplatz. Das gesamte Kriegsmaterial der Deutschen Wehrmacht wurde vernichtet. Die russischen Truppen blieben bis Mai 1992. Während dieser Zeit bekam der Flugplatz ein völlig neues Bild. Die Start- und Landebahn wurde verlängert, große Waldstücke abgeholzt, Bunker, Baracken und Hangars neu gebaut.

Anfangs waren hier nur Transport- und Verbindungsflugzeuge stationiert, später kamen dann auch Düsenflugzeuge, Jagdbomber vom Typ MiG 23, MiG 27 und MiG 29 und ein Hubschrauberregiment hinzu.

Bis Mai 1992 wurde der Flugplatz Altenburg-Nobitz durch die GUS-Steitkräfte genutzt und danach der zivilen Nutzung übergeben.

Am 24.01.1992 wurde die Flugplatz Altenburg-Nobitz GmbH gegründet. Eine Umnutzung als Regionalflughafen erfolgte. Seither erfolgte ein stetiger Ausbau der flugtechnischen Anlagen. Ein neuer Tower und ein neues Abfertigungsgebäude entstanden.

( Quelle: Buch “ Die Gemeinde Nobitz Ein Streifzug durch Historie und Gegenwart” , ISBN 3-9804435-4-X )                   

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